Stonewall

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Am Anfang war alles ganz harmlos: Stonewall spielte gern und oft den Bass in verschiedenen Bands – meistens mit seinem langjährigen Freund Shotgun. Rock und Funk waren zunächst seine Vorlieben. Als er dann nach seinem Studium arbeitslos war, kaufte er sich in einem unbedachten Moment eine Blues Harp. Schnell merkte Stonewall, dass die Mundharmonika trotz ihres „Kinderimages“ gar nicht so kinderleicht zu erlernen war.

Dann verging einige Zeit und der Harpvirus übernahm zunehmend wesentliche Anteile seines Willens. Als im Frühjahr 2004 die Flyin‘ Turtles gegündet wurden, machte Stonewall noch einen gesunden Eindruck auf dem Bass. Doch nur 3 Monate später trat das Krankheitsbild vollends auf. Er verlieh Bassanlage und Lieblingsbass und kündigte seine unbefristete und sichere Stellung als Bassist bei den Turtles. Ob diese Entscheidung klug war?

Ja, sie war es! Denn heute ist die Harp Bestandteil des typischen Turtlesounds und gar nicht mehr aus der Band wegzudenken.

Neben der Harp hat Stonewall seit einigen Jahren eine besonders große Leidenschaft für das 5-String-Bluegrass-Banjo. Das „gute Laune“ Instrument, was einfach nur Spaß macht. Wenn die Hammer-ons und Pull-offs über die Saiten „rollen“, dann wird der Turtlessound zum „Electric Bluegrass“ und so mit dem Ursprungsland der Countrymusic geerdet.

Fragt man Stonewall nach seinen Lieblingsharps, so sind bei ihm die Hohner Modelle (Special 20 und Marine Band Crossover) erste Wahl. Der Amp ist ein 59′ Fender Bassman, der ihm die Illusion nahm, dass das Harpspiel ein kostengünstiges Unterfangen sei.
Vorbilder auf der Harp hat er nicht. Die wenigen Spieler sind alle richtig gut. Allerdings – erwähnt er oft lobend das Harpspiel von Roy Roth (HISS).
Ach ja, er besitzt auch noch drei 5-String-Banjos … und die wenigen Spieler auf diesem Instrument sind auch richtig gut.